Grundgesetzliche Verfahren

Am 1. Januar 2012 trat das Grundgesetz von Ungarn in Kraft. Das Grundgesetz ersetzte die Verfassung der Republik Ungarn und führte neben anderen wichtigen Änderungen die Möglichkeit ein, rechtskräftige Gerichtsurteile vor dem Verfassungsgericht wegen Grundrechtsverletzung anzufechten. Mit diesem neulich verliehenen, wichtigen Rechtsmittelcharakter wurde die bisherige Durchsetzungsmethode dieser Grundrechtsverletzungen, die Verfassungsbeschwerde für Prozessparteien, die eine Missachtung, Missbrauch oder Misshandlung ihrer Grundrechte behaupten, zu einer allgemeinen, jedoch eigenständigen Rechtsmittelmöglichkeit geworden. Diese Änderung machte die Notwendigkeit von Kenntnissen im öffentlichen Recht und insbesondere im Verfassungsrecht noch eindeutiger.

Auch in diesem Bereich bietet KNP LAW einzigartige Kompetenzen an, da es in der Kanzlei mehrere Senior-Anwälte/innen gibt, die mit verfassungsrechtlichen Sachen seit vielen Jahren regelmäßig befasst sind.

Die mit verfassungsrechtlichen Rechtsmitteln befasste Praxisgruppe von KNP LAW wird von Prof. István Varga, früherem Berater des Präsidenten des Verfassungsgerichts geleitet und von Dr. Annamária Klára, wer am Verfassungsgericht mehr als sechs Jahre lang als Fachreferentin gearbeitet hat, unterstützt.

Zu den Mandanten der Praxisgruppe gehören Privatpersonen und öffentlich-rechtliche Institutionen sowie ungarische und internationale profitorientierte und gemeinnützige Unternehmen.